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Die ehrliche Antwort in vier Checks

So findest du heraus: neu machen oder überarbeiten

Du machst deine eigene Website auf, und nach zwei, drei Sekunden meldet sich dieses ganz unbestimmte Gefühl im Bauch: Irgendwas stimmt hier nicht mehr. Die Farben magst du nicht mehr, die Texte klingen, als hätte sie jemand ganz anderer geschrieben, und im Menü sitzt ein Punkt, von dem du selbst nicht mehr weißt, warum er eigentlich dort steht. Und schon steht die große Frage im Raum, ob du deine Website neu machen oder überarbeiten musst – oder ob ein paar gezielte Handgriffe reichen würden.

Wer lieber liest statt hört: Hier bekommst du dieselben vier Checks zum Nachlesen, mit denen du am Ende selbst einschätzen kannst, ob wirklich ein Neubau ansteht oder ob dir eine Überarbeitung eine Menge Geld und Technikfrust erspart.

Weg damit, alles neu – warum dieser Reflex richtig teuer wird

Ich kenne diesen Moment selbst, und zwar von der leicht peinlichen Seite: Ich habe neulich meine allererste Website wieder ausgegraben, und die war wirklich schrecklich – drei verschiedene Schriftarten, am Handy eine komplette Katastrophe und ein Foto von mir, auf dem ich ausschaue, als hätte mich jemand zum Passfoto gezwungen. Beim Anschauen ist mir leicht kalt geworden. Du bist mit deinen digitalen Karteileichen also ganz sicher nicht allein.

Und genau in so einem Moment kommt dann der Gedanke: Weg damit, alles neu. Vielleicht hast du dir sogar schon Themes verglichen oder zum fünften Mal das Video angeschaut, in dem jemand behauptet, du baust deine ganze neue Website an einem einzigen Wochenende. An einem Wochenende kannst du deinen Keller ausmisten oder dich durch drei Staffeln einer Serie arbeiten, aber eine Website, die dein Business wirklich trägt, entsteht normalerweise nicht zwischen Samstagfrüh und Sonntagabend.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Nicht jede Website, die gerade nicht funktioniert, muss auch gleich abgerissen werden. Wird eine Seite aus reinem Frust komplett neu gebaut, ohne vorher zu schauen, was eigentlich kaputt oder unstimmig war, dann sieht sie am Ende zwar anders aus und bringt trotzdem keine einzige Anfrage mehr als vorher. Das ist ungefähr so, als würdest du die Tapete wechseln, während der Grundriss derselbe bleibt. Damit dir das nicht passiert, schauen wir uns vier Bereiche an: Strategie, Technik, Inhalte und die Zukunftsfähigkeit.

Deine Webseiten-Expertin

Deine Webseiten-Expertin

Mein Name ist Angelika Stempfle und als Unternehmensberaterin für Marketing und Vertrieb sowie Webseiten-Expertin mach ich deine Unternehmens-Website zur besten Mitarbeiterin.

Wünscht du dir eine Mitarbeiterin

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Warum selbst gebaute Seiten irgendwann nicht mehr mitwachsen

Die meisten Solo-Selbstständigen bauen ihre erste Website selbst, und das ist absolut nachvollziehbar: Am Anfang willst du die Kosten im Blick behalten und erst einmal überhaupt sichtbar werden, also nimmst du irgendeinen Baukasten oder eine Vorlage und arbeitest dich durch, während du nebenbei googelst, was Hosting, SSL und responsive Design eigentlich bedeuten sollen. Das Problem ist dabei überhaupt nicht, dass du sie selbst gebaut hast – darauf darfst du sogar ziemlich stolz sein.

Das Problem kommt erst später. Dein Business wächst, deine Website wächst aber nicht mit, sondern wird nach und nach nur noch vollgeräumt. Das kannst du dir wie deine Wohnung vorstellen, in der über die Jahre immer wieder ein Möbelstück dazukommt: Erst kommt das Sofa, bei uns in Österreich sagt man Couch, dann kommt der Schrank, dann brauchst du einen Schreibtisch, und irgendwann steht das Laufband mitten im Wohnzimmer, weil im Schlafzimmer einfach kein Platz mehr ist. Jedes einzelne Teil ist für sich sinnvoll, und trotzdem stolperst du am Ende über alles drüber.

Deshalb lautet die erste Frage eben nicht: Gefällt mir meine Website noch? Sondern: Erfüllt sie überhaupt noch ihre Aufgabe?

Check 1: Hat deine Seite überhaupt eine klare Strategie?

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich Strategien liebe, und deshalb steht dieser Check ganz bewusst an erster Stelle. Die wichtigste Frage bei einer Website ist nämlich nicht, welche Farbe der Button hat, sondern: Was soll ein Besucher hier verstehen – und was soll er danach tun? Das klingt für dich vermutlich selbstverständlich, aber in der Praxis können erstaunlich viele diese eine Frage nicht einmal für die eigene Seite beantworten.

Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft, und schon an der Tür ruft dir jemand entgegen, du sollst dir die neuen Produkte anschauen, dich für den Newsletter anmelden, zuerst die Firmengeschichte lesen, ihnen auf Social Media folgen und die Checkliste bloß nicht vergessen. Du würdest nichts davon tun, sondern dich umdrehen und flüchten – und zwar nicht, weil die Angebote schlecht wären, sondern weil dir schlichtweg niemand Orientierung gegeben hat. Genau das passiert auf unzähligen Websites: überall Buttons und Hinweise, aber nirgends ein klarer Weg.

Dazu kommt etwas, das man leicht vergisst: Deine Besucher beschäftigen sich niemals so intensiv mit deiner Seite wie du selbst. Ein neuer Besucher will in wenigen Sekunden wissen, ob er hier richtig ist, ob du sein Problem lösen kannst und was er als Nächstes tun soll. Beantwortet deine Startseite das, dann steht die strategische Basis; muss er sich die Antwort dagegen erst mühsam über drei Unterseiten zusammensuchen, dann fehlt eben nicht die neue Farbe, sondern schlicht die Klarheit. Und eine unklare Website wird kein bisschen klarer, nur weil sie ein neues Theme übergestülpt bekommt.

Check 2: Steht deine technische Basis überhaupt noch?

Jetzt kommt der Bereich, bei dem die meisten ein bisschen ins Schwitzen geraten, nämlich die Technik – aber keine Sorge, du musst dafür kein Programmiergenie sein, es geht nur um drei ehrliche Fragen. Die erste lautet: Lädt deine Seite schnell genug? Menschen sind im Internet ungefähr so geduldig wie ein hungriges Kleinkind an der Supermarktkasse, und wenn deine Seite zu lange lädt, sind die Besucher längst wieder weg, bevor dein schönster Text überhaupt die Chance hatte, gelesen zu werden.

Die zweite Frage: Funktioniert sie am Handy? Viele selbst gebaute Seiten sind für den großen Bildschirm gebaut, wo alles wunderbar ausschaut, während am Smartphone die Überraschungen beginnen – winzige Texte, abgeschnittene Bilder und Buttons, die sich nicht anklicken lassen, weil irgendein Bild darüberliegt. Und teste dabei bitte nicht nur die Startseite, sondern den ganzen Weg. Mir ist es erst kürzlich passiert, dass ich ein Taxi zum Flughafen buchen wollte, brav das Formular ausgefüllt habe – und der Absenden-Button war einfach nicht da. Egal, was ich probiert habe, er ist nicht aufgetaucht. So eine Seite hat vielleicht Besucher, aber sie bekommt garantiert keine Anfragen.

Die dritte Frage: Lässt sie sich pflegen und sichern? Kannst du selbst Texte ändern, ohne Angst zu haben, dass beim falschen Klick alles in die Luft fliegt, gibt es regelmäßige Backups, und sind Themes und Plugins aktuell? Wenn über die Jahre so viele Plugins und Sonderlösungen dazugekommen sind, dass jede kleine Änderung ein neues Problem auslöst, dann ist deine Website wie ein Haus, bei dem niemand mehr weiß, welches Kabel zu welcher Steckdose gehört. Die nächste Lampe anschließen kannst du theoretisch trotzdem – die Frage ist nur, ob das noch eine gute Idee ist.

Check 3: Passen Texte und Bilder noch zu deinem heutigen Business?

Vielleicht ist bei dir technisch alles in bester Ordnung, und trotzdem fühlst du dich mit deiner Seite nicht mehr richtig wohl – auch das ist ein ernstzunehmender Hinweis. Deine ersten Texte hast du nämlich oft geschrieben, als du selbst noch ziemlich unsicher warst, und das merkt man an Sätzen wie „Ich begleite meine Kunden ganzheitlich und individuell dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten“. Klingt nett, steht aber ungefähr so auf ein paar tausend anderen Websites – und dein Besucher erfährt daraus kein einziges Wort darüber, welches konkrete Problem du eigentlich löst.

Mit der Zeit wirst du klarer in dem, was du tust. Wenn deine Website diese Klarheit nicht widerspiegelt, dann wirkst du dort weiterhin wie eine Anfängerin, obwohl du längst absolute Expertin bist. Und dann sind da noch die Bilder: Menschen kaufen bei Menschen, denen sie vertrauen, und nicht bei Stockmodels. Du kennst diese Fotos bestimmt – zwei Leute schütteln sich vor einer Glasfassade die Hände, eine Gruppe lächelt übertrieben begeistert einen Laptop an, und irgendwer zeigt auf ein völlig unsichtbares Diagramm. Technisch tadellos, nur über dich erzählen sie exakt nichts.

Wenn bei dir nur einzelne Elemente nicht mehr passen und die Grundstruktur ansonsten stimmt, dann reicht in den meisten Fällen eine Überarbeitung: neue Texte, neue Bilder, vielleicht eine ruhigere Gestaltung, weil sich deine Zielgruppe ein bisserl verschoben hat. Wenn dagegen jede Unterseite komplett anders aussieht und dein Angebot kaum noch zu verstehen ist, dann braucht es ehrlicherweise mehr als ein Facelift.

Check 4: Kann deine Website mit deinem Business mitwachsen?

Der letzte Check schaut nicht auf heute, sondern auf die nächsten zwei, drei Jahre: Willst du irgendwann einen Onlinekurs anbieten, einen Mitgliederbereich einrichten, regelmäßig bloggen oder ein Terminbuchungstool einbinden? Vielleicht reicht deine Seite für den Moment ja gerade noch, aber bei jeder Erweiterung stößt sie an ihre Grenzen – du willst nur ein einziges Formular ergänzen und musst plötzlich drei Plugins austauschen, weil es mit den alten Varianten nicht mehr zusammenspielt.

Eine gute Website ist eben kein starrer Prospekt, kein Folder, der einmal gedruckt wird und dann die nächsten zwanzig Jahre unverändert so bleibt. Sie ist das Fundament deines gesamten Online-Marketings, und ein Fundament muss tragfähig sein. Solange es das ist, kannst du problemlos weitere Räume ergänzen; bekommt es aber bei jeder Veränderung neue Risse, dann wird ein sauber geplanter Neubau irgendwann die ehrlichere Entscheidung. Und Neubau heißt ausdrücklich nicht, dass deine ganze bisherige Arbeit umsonst war – du weißt inzwischen, welche Inhalte gelesen werden und welche Fragen deine Kunden wirklich stellen, und genau darauf baust du auf.

🪄 Der magische Feen-Tipp: Eine Website ist nie fertig

Und damit kommen wir zu meinem magischen Feen-Tipp, der eigentlich eher ein ehrlicher Hinweis ist: Eine Website ist nie fertig. Meine allererste Website für mich selbst habe ich vor über sechs Jahren gebaut, und die gibt es heute gar nicht mehr, weil ich sie neu gemacht habe – ich habe mich einfach verändert. Auch in den letzten Jahren habe ich meine Website schon zweimal angepasst, und aktuell steht sogar wieder ein Relaunch an.

Der Grund dafür ist genau das, worüber wir gerade gesprochen haben: Meine Zielgruppe hat sich verändert, mein Angebot hat sich verändert, und gewisse Dinge passen einfach nicht mehr ganz zu mir. Auf meiner Seite habe ich zum Beispiel aktuell relativ viele Elemente, die sich bewegen, und die möchte ich künftig nicht mehr haben – einfach, um mehr in Richtung Barrierefreiheit zu gehen. Eine Website darf und soll sich also mit dir mitverändern; sie ist kein Zustand, den du einmal erreichst und dann für immer abhakst.

Überarbeiten oder neu machen – die ehrliche Kurzformel

Deine Website muss nicht perfekt sein, und ehrlich gesagt ist Perfektion sowieso ein ziemlich anstrengendes Ziel, weil sich das, was perfekt sein soll, immer noch ein Stück weiter nach hinten schiebt – das kennst du bestimmt aus dem einen oder anderen Lebensbereich. Sie muss aber funktionieren: Sie muss Orientierung geben, Vertrauen aufbauen und einen klaren nächsten Schritt anbieten.

Eine Überarbeitung reicht in den meisten Fällen, wenn die Technik stabil läuft und lediglich Texte, Struktur oder Design nicht mehr passen. Ein Neubau wird dann sinnvoller, wenn mehrere Probleme zusammenkommen – also zum Beispiel veraltete Technik, eine Handyansicht, die sich nicht mehr sauber optimieren lässt, und ein neues Angebot, das mit den alten Inhalten kaum noch etwas zu tun hat. Triff diese Entscheidung deshalb bitte nicht aus dem Bauch heraus, bloß weil du dich an deinem Farbschema sattgesehen hast – und halte umgekehrt auch nicht aus reiner Gewohnheit an einer Seite fest, die schon lange nicht mehr zu dir passt. Schau zuerst genau hin, in aller Ruhe: Strategie, Technik, Inhalte, Zukunft. Aus dem diffusen „irgendwas stimmt nicht“ wird so eine klare, überlegte Entscheidung.

Wenn du dir gerade selbst unsicher bist, ob deine Website eine Überarbeitung braucht oder tatsächlich neu aufgesetzt gehört, dann lass uns gemeinsam draufschauen. In einem kostenlosen Erstgespräch sortieren wir deine digitale Baustelle, und du bekommst einen klaren Fahrplan, welche Schritte für dein Business wirklich sinnvoll sind – kein Verkaufsgespräch, sondern Klartext. Den Termin kannst du dir direkt aussuchen, und dann schauen wir uns deine Situation in Ruhe zusammen an.

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